Lena Schätte, Gewinnerin des W.-G.-Sebald-Literaturpreises 2024, ist bei den 50. Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet worden. Mit ihrem Text »Was wir tragen« überzeugt die 32-jährige Autorin aus dem Sauerland nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum. Sie gewinnt auch den BKS Bank-Publikumspreis und das damit verbundene Aufenthaltsstipendium als Festivalschreiberin des Carinthischen Sommers.
»Wir finden zueinander, weil wir die dicksten Mädchen der Schule sind«, so beginnt Schättes Text, der von der Freundschaft zweier übergewichtiger Mädchen in der Hauptschule erzählt und Erfahrungen von Mobbing und Ausgrenzung, Selbsthass und dessen Überwindung thematisiert. Juror Thomas Strässle preist Schättes Sprache als »in ihrer Schönheit und Schlichtheit unübertrefflich«.
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