FAQ zum W.-G.-Sebald-Literaturpreis 2022

Zum Themenbezug »Natur und Zerstörung«

Der W.-G.-Sebald-Literaturpreis 2022 widmet sich dem Themenkomplex »Natur und Zerstörung«. Ziel ist es, dass sich Schriftstellerinnen und Schriftsteller in ihrer Arbeit mit für W. G. Sebald wesentlichen Fragen und Motiven auseinandersetzen. In welcher Weise dies formal und inhaltlich geschieht, steht den Bewerberinnen und Bewerbern frei. Es wird insbesondere nicht vorausgesetzt, dass in einem Wettbewerbsbeitrag z.B. die Region des Allgäus oder die Person W. G. Sebalds thematisiert werden.

Zur Rahmenwidmung des Preises, »Erinnerung und Gedächtnis«

Der W.-G.-Sebald-Literaturpreis »Erinnerung und Gedächtnis« ist durch seine Bezeichnung dem Rahmen der Auseinandersetzung mit Fragen und Motiven gewidmet, die für das Werk von W. G. Sebald wesentlich sind.

Zum Umfang des eingereichten Textes

Der Umfang des eingereichten Prosatextes soll 30.000 Zeichen (einschließlich Leerzeichen) nicht überschreiten. Er soll im Wesentlichen in deutscher Sprache abgefasst sein. Darüber hinaus bestehen keine formalen Vorgaben.

Zur Nicht-Veröffentlichung des eingereichten Textes

Der Wettbewerbsbeitrag soll bis zum Ablauf der Einreichungsfrist für den W.-G.-Sebald-Literaturpreis am 30. April 2022 nicht in schriftlicher Form veröffentlicht sein. Eine teilweise Veröffentlichung ist unproblematisch, solange der Text im Wesentlichen unpubliziert ist. Ebenfalls unproblematisch ist eine Veröffentlichung in mündlicher Form, z.B. durch einen Vortrag oder eine Lesung. Darüber hinaus sind Bewerberinnen und Bewerber weder vor noch nach Ablauf der Einreichungsfrist in der Verfügung über ihren Text beschränkt, insbesondere kann er natürlich auch für andere Preisausschreiben eingereicht werden.

Zu Urheber- und Nutzungsrechten

Durch die Bewerbung übertragt die sich bewerbende Person der W.-G.-Sebald-Gesellschaft und der Jury für den W.-G.-Sebald-Literaturpreis das Recht, den Beitragstext für die Zwecke der Preisvergabe zu nutzen. Eine Veröffentlichung wird in diesem Zusammenhang nicht stattfinden. Es ist allerdings erwünscht, dass der Preisträger bzw. die Preisträgerin einer Veröffentlichung seines bzw. ihres Beitragstextes nach näherer Abstimmung zustimmt. Im Übrigen werden alle eingereichten Unterlagen im Anschluss an die Preisverleihung gelöscht.

Zur Teilnahmebedingung einer bereits vorliegenden oder zugesagten literarischen Publikation

Bewerberinnen und Bewerber für den W.-G.-Sebald-Literaturpreis sollen eine bereits vorliegende literarische Publikation oder eine für die Zukunft zugesagte literarische Publikation nachweisen können. Dabei kann es sich um den eingereichten Beitrag handeln oder um einen anderen Text, z.B. um ein Buch, einen Essay oder einen Text einer anderen literarischen Gattungen, wobei insbesondere auch Online-Veröffentlichungen infrage kommen.

Zur Form der Einreichung

Die Einreichung der Wettbewerbsbeiträge erfolgt ausschließlich per E-Mail (literaturpreis@sebald-gesellschaft.de). Dieser E-Mail sollen jeweils als separate PDF-Dateien beifügt werden:

  1. der Wettbewerbsbeitrag – dabei darf der Name der sich bewerbenden Person nicht aus der eingereichten Datei hervorgehen, denn diese Datei wird der Jury für ihre anonymisierte Entscheidungsfindung vorgelegt werden;
  2. Angaben zur Person (Adresse, Lebenslauf, Schriftenverzeichnis) – diese Datei soll insbesondere persönliche Kontaktdaten der sich bewerbenden Person enthalten und im Sinne der oben genannten Teilnahmebedingungen eine andere literarische Veröffentlichung benennen oder die Veröffentlichungszusage nachweisen; sie wird der Jury vor ihrer Entscheidung nicht vorgelegt werden.

Eine Übermittlung weiterer Unterlagen (z.B. Exposés, Rezensionen) ist nicht erforderlich. Einsendeschluss ist Samstag, der 30. April 2022.

Zum Ablauf der Entscheidungsfindung

Die Mitglieder der Jury werden ihre Entscheidung nach Ablauf der Einreichungsfrist auf Grundlage der ihnen anonym vorgelegten Wettbewerbsbeiträge treffen. Der genaue Modus wird in Abhängigkeit von der Anzahl der eingereichten Beiträge festgelegt werden. Beabsichtigt ist neben der Bestimmung eines Preisträgers oder einer Preisträgerin auch die Festlegung einer Shortlist.

Zur Preisverleihung

Die Entscheidung über die Preisvergabe soll im Sommer 2022 erfolgen und öffentlich bekanntgemacht werden. Zeitpunkt und Ort der feierlichen Preisverleihung sind noch nicht bestimmt, geplant ist eine Verleihung des Preises in Berlin Ende 2022 oder Anfang 2023. Das Preisgeld wird jedenfalls noch im Jahr 2022 an den Preisträger oder die Preisträgerin ausgezahlt.

Stand: 9. November 2021