W.-G.-Sebald- Literaturpreis 2020

Der 2019 erstmals ausgeschriebene und mit 10,000 Euro dotierte W.-G.-Sebald Literaturpreis wurde der Autorin und Übersetzerin Esther Kinsky zugesprochen.

Mit ihrem Text Kalkstein gewann sie die fünfköpfige Jury bestehend aus Hans Jürgen Balmes (S. Fischer Verlag), Prof. Dr. Claudia Öhlschläger (Universität Paderborn), Prof. Dr. Jürgen Ritte (Université Sorbonne Nouvelle Paris), Marie Schmidt (Süddeutsche Zeitung) und Dr. Kay Wolfinger (Ludwig-Maximilians-Universität München)

Ihre Entscheidung zu dem Text Kalkstein begründete die Jury mit den Worten:

»Wir zeichnen damit einen Text aus, der in beeindruckender Weise eine Erinnerungspoetik des Gesteins und der Landschaft entfaltet und der die Themen von W.G. Sebalds Werk auf völlig eigenständige Art und Weise artikuliert und weiterführt.«

Der prämierte Text ging ein in dem im Februar 2022 im Suhrkamp Verlag publizierten Roman Rombo.

Verliehen wurde der Preis im Mai 2022 in Sonthofen. Die Laudatio hielt Jürgen Ritte.